09.02.2011
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Bildungspaket darf nicht länger verschleppt werden
Die Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED), Marie-Theres Kastner, brachte in einem Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe (CDU) ihre Sorge darüber zum Ausdruck, dass die festgefahrene Situation bei den Hartz IV-Verhandlungen zu weiteren Verzö- gerungen der dringend notwendigen Verabschiedung des Bildungspaketes führt.
KED-Bundesvorsitzende Marie-Theres Kastner im Gespräch mit Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe
Unter dem Eindruck des gestrigen Scheiterns der Hartz IVGespräche sagte Kastner: "Jede weitere Verschleppung ist unverantwortlich. Die Kinder von Hartz IV-Beziehern und Geringverdienern brauchen jetzt bildungsbezogene Unterstützung." Kastner verwies in diesem Zusammenhang auf frühere Verlautbarungen der KED zu den Hartz IV-Reformen.
Brauksiepe und Kastner waren sich darüber einig, dass bei der Umsetzung des Bildungspaketes genau beobachtet werden muss, ob die zur Verfügung gestellten Leistungen für Nachhilfe, Musikunterricht oder Sportkurse auch wirklich von den Familien in Anspruch genommen werden. Beide vereinbarten, hierüber weiter im Austausch zu bleiben.






