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Eltern mit Wirkung von Anfang an
30.01.2012 Pressemitteilungen, Startseite

Erzbischof Becker: „Die KED spielt eine unverzichtbare innerkirchliche und gesellschaftspolitische Rolle beim Einsatz für soziale Schulen."

Im Januar fand in Paderborn im Rahmen der Bundesvorstandssitzung der Katholischen Elternschaft Deutsch­lands (KED) ein Gespräch zwischen dem Erzbischof Hans-Josef Becker, Vor­sitzender der Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofs­konferenz, und dem Bundesvorstand statt. Strukturelle und inhaltliche Aspekte der Verbands­arbeit sowie die Verankerung der KED im Spektrum der kirchlichen Verbände standen im Mittelpunkt des Gedankenaustausches.


Vorne: Dr. Lukas Schreiber, Heribert Stock, Christoph Rink, Michaela Wettering, Marie-Theres Kastner, Barbara Rembser-Mertes, Erzbischof Hans-Josef Becker

Die Bundesvorsitzende, Frau Marie-Theres Kastner, machte deutlich, dass die KED der einzige Verband in der katholischen Kirche ist, der die Interessen der Eltern in Bildungsfragen zum Thema hat und sich schwerpunktmäßig für werteorientierte Erziehung im Bildungswesen und für die Beibehaltung des Religionsunterrichtes in allen Schulformen einsetzt. „Damit hat die KED durchaus ein Alleinstellungsmerkmal“, so die Bundesvor­sit­zende. “Wir sind überzeugt, dass der christliche Glaube als Grundlage in unserer Gesell­schaft und damit auch als zu vermittelnder Lehrinhalt in all unseren Bildungssystemen unver­zichtbar ist“, führte Marie-Theres Kastner weiter aus. Sie wies darüber hinaus auch auf die vielen Eltern hin, die ihre Kinder trotz aller Probleme mit „ihrer Kirche“ an den katholischen Schulen anmeldeten, weil sie davon überzeugt seien, dass hier nach wie vor die Vermittlung einer ganzheitlichen Bildung auf der Basis eines christlichen Menschenbildes besser gelänge als in anderen Schulen.

Erzbischof Becker bedankte sich bei den Frauen und Männern des Vorstandes für ihre engagierte Arbeit in der KED. „Wir sind uns sehr wohl bewusst, welche Bedeutung gerade unsere Bildungseinrichtungen haben, seien es die Kindertagesstätten oder unsere viel­fältigen Schul­angebote. Hier erreichen wir unsere jungen Menschen und ihre Familien im täglichen Leben. Das haben wir mit den Empfehlungen durch die `Qualitätskriterien für katholischen Schulen´ auch deutlich gemacht. Wir sind froh über die positive Resonanz auf diesen Orientierungs­rahmen und werden seine Wirksamkeit immer wieder hinterfragen“, machte der Erzbischof deutlich. Er unterstütze das Anliegen der KED, über Eltern­information und Elternschulungen die Mitwirkungschancen der Eltern in den Bildungsein­richtungen wirksamer zu gestalten. Allen Beteiligten müsse bewusst sein, dass Kinder nur gemeinsam mit ihren Eltern einen chancenreichen Weg in unsere Gesellschaft finden können.

„Überzeugungsarbeit ist die beste Werbung“, sagte Erzbischof Becker zum Abschluss des Gesprächs. Er ermunterte die KED, sich mit ihren wichtigen Kernanliegen als innerkirchlicher Partner weiter stark zu engagieren und sagte seine Unterstützung zu.


Dateien:
KED_PM_30.01.2012.pdf50 KByte