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Eltern mit Wirkung von Anfang an
16.11.2015 Startseite, Pressemitteilungen

Flüchtlinge nicht unter Generalverdacht stellen

Katholische Elternschaft betet für Getötete und Angehörige


Bonn (14.11.2016) Die katholische Elternschaft ist entsetzt über die Geschehnisse in Paris. „Wir schließen die dort gewaltsam ums Leben gekommenen Menschen und ihre Angehörigen in unsere Gebete ein“, sagt die Bundesvorsitzende Marie-Theres Kastner.

Wir reihen uns ein in die große Schar derer, die einfach nicht begreifen können, dass es Menschen gibt, die so von Hass, Fanatismus und Ideologie geleitet sind, dass sie ohne jedes Mitgefühl auf Menschen schießen und töten.“ fügte Kastner an.

Die KED setzt sich seit Jahren für eine wertegebundene, an christlichen Werten orientierte Bildung und Erziehung ein. Die Taten von Paris sagen uns deutlich, dass dieses Anliegen in den gegenwärtigen Zeiten mehr als notwendig und zeitgemäß ist. Diese Grundsätze schließen den Einsatz für Toleranz und Nächstenliebe ein. Und genau deshalb können wir nicht gutheißen, dass die schrecklichen Taten von Paris unter anderem einen Minister in Bayern dazu veranlassen, davor zu warnen, dass noch mehr Menschen ins Land kommen. Gerade die Menschen, die vor der Gewalt des IS in unserem Land Zuflucht suchen, mit solchen Äußerungen unter Generalverdacht zu stellen, ist weder christlich noch eines Politkers würdig“, äußerte sich die Bundesvorsitzende der KED zur gegenwärtigen Situation.