Was junge Menschen in der Schule lernen, wird morgen unsere Gesellschaft prägen. Alle, die in unterschiedlichen Rollen Schule mitgestalten, tragen diese Verantwortung. Das heißt auch, sich unbequemen Herausforderungen zu stellen. Wie dem Antisemitismus, der laut Studien und Alltagsberichten an jeder Schule stattfindet.
„Schule ist nicht ohnmächtig, sondern hat viele Stellschrauben, dieser gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit etwas entgegenzusetzen“, sagt Dr. Winfried Verburg, theologischer Berater der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED). „Das gebietet nicht nur die Solidarität mit jüdischen Menschen in Deutschland, sondern auch die Sorge um die gemeinsamen demokratischen Grundlagen und das friedliche Zusammenleben“, betont Bundesvorsitzende Anne Embser.
In diesem Sinne lädt die KED ein, an einer antisemitismuskritischen Ausgestaltung von Schule zu arbeiten. Sie leistet einen Beitrag dazu mit der neuen Ausgabe ihrer Publikation Elternforum. Diese bündelt Impulse, Informationen und Tipps, beginnend mit einem Beitrag des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein.
Die KED stellt die Publikation online zur Verfügung, sowohl als pdf-Dokument als auch zum bequemen Lesen als E-Paper.

