„Die Angst macht die Kinder kaputt!“ - KED fordert: Kita- und Schulschließungen nicht von Inzidenzwerten abhängig machen

Bonn (ked).  Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) hat sich am Wochenende sehr intensiv mit den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen auf Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie auf das Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen befasst.

 

Die Schäden sind inzwischen so gravierend, dass sie nicht nur mit Maßnahmen gelindert werden können, die auf der Ebene eines Krisenmanagements liegen. Deswegen können die Schäden auch nicht mehr auf dieser Ebene bewältigt werden. Marie-Theres Kastner, die Bundesvorsitzende der KED, formulierte abschließend: „Die seelischen Veränderungen der Kinder und Jugendlichen und deren Familien sind einfach nicht mehr hinzunehmen!“ P. Klaus Mertes ergänzte: „Die Angst macht die Kinder kaputt!“
Nach einem Jahr müssen deshalb Kindertageseinrichtungen und Schulen in der Abwägung der Maßnahmen zum Schutz vor Corona grundsätzlich neu priorisiert werden.
Deshalb fordert die KED, die Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen von den Inzidenzwerten abzukoppeln, wie das im Übrigen in vielen europäischen Ländern schon lange der Fall ist.


Kinder brauchen Kinder, um ins Leben zu finden.

Marie-Theres Kastner

Vorsitzende      

 

P. Dr. Klaus Mertes SJ
geistlicher Beirat

 

17.04.2021
Foto: Pixabay Alexandra_Koch