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{$siteTitle}{$siteURL}deWed, 20 Nov 2019 12:40:37 +0100Wed, 20 Nov 2019 12:40:37 +0100news-127Wed, 02 Oct 2019 21:27:54 +0200Eltern fordern vielfältige Familienhilfe von Kirche und Staat/aktuelles/aktuelles/detailseite/eltern-fordern-vielfaeltige-familienhilfe-von-kirche-und-staatHirschberg. „Hilfen für Familien müssen genauso vielfältig sein, wie die Familie daselbst“, resümiert Marie-Theres Kastner, Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) die Herbsttagung der KED auf Schloss Hirschberg. Zwei Tage lang diskutierten die Elternvertreter am 27. und 28. September im Bildungshaus der Diözese Eichstätt die zentrale Frage „Was können Staat, Gesellschaft und Kirche dafür tun, Familien zu unterstützen?“ und durchleuchteten die Gesellschaft dabei in viele Richtungen. „Konsens ist, dass Familienzeit für junge Familien ein kostbares Gut ist. In dieser Zeit kommen die Kinder ebenso zu ihrem Recht als auch die Eltern als Partner. Meist sind heute Vater und Mutter berufstätig und haben ihre liebe Mühe und Not, Beruf und Familie zu vereinbaren. Der Ruf nach Betreuungseinrichtungen mit guter Qualität ist ebenso zu hören, wie der Ruf nach Familienfreundlichkeit in den Unternehmen“, berichtet Kastner von der Tagung.

Es sei längst nicht ausreichend, einen familienfreundlichen Chef oder Chefin zu haben, da müsse der ganze Betrieb mitspielen. Die Lasten der Familienfreundlichkeit könnten nicht einfach auf die „Jungen“ verteilt werden. Man müsse stets im Gespräch bleiben und die Lebenssituation jedes Einzelnen in den Blick nehmen: Von der Notwendigkeit kleinere Kinder zu betreuen bis hin zu den speziellen Lebenssituationen älterer Menschen. „Dafür reicht nicht eine Zertifizierung an der Haustür, das ist ein immer wieder in den Blick zu nehmender Prozess“, sagt Theresa Mertes, die als Mutter eigene Erfahrungen in die Tagung einbrachte. Es gelte, fair zu verhandeln und nachvollziehbare Kriterien in den Betrieben jedweder Art zu entwickeln - von Modellen der Teilzeitarbeit bis hin zu einer Lebensarbeitszeit. Nur dann gebe es in unserer Wirtschaft eine wirkliche Familienfreundlichkeit, sind die Teilnehmer überzeugt.

Ein zweiter Faktor sei insbesondere für Familien mit jüngeren Kindern von Bedeutung: die Betreuung. Gerade in den Ballungsräumen gibt es nach Auffassung der Tagungsteilnehmer zu wenig Betreuungsplätze. Von freier Wahl könne nicht die Rede sein. Dazu komme – das zwar von Bundesland zu Bundesland durchaus auch unterschiedlich -, dass das Angebot viel zu wenig Flexibilität aufweise. Kinder beispielsweise analog zur eigenen Arbeitszeit nur zwei Tage in der Woche zu bringen und dann nicht mehr, ist nur selten möglich. „Es ist dringend an der Zeit, dass die Flexibilität sowohl am Arbeitsplatz als auch in den Betreuungseinrichtungen Platz greift“, so die Bundesvorsitzende der katholischen Elternschaft Marie-Theres Kastner.

Schließlich würden auch finanzielle Aspekte das Familienleben beeinflussen: das Auskommen mit dem Einkommen. Gerade in den unteren Einkommensgruppen sei diese Frage entscheidend für die „Familienzeit“. Nicht selten müssen hier Überstunden oder mehrere Arbeitsverhältnisse für das Auskommen sorgen. Es gibt viele unterschiedliche Hilfen und das Wissen um diese Hilfen ist oft schwierig. „Was wäre es schön“, so brachte es Patrik Gronau als erfahrener Steuerberater auf den Punkt, „wenn das Finanzamt nicht nur auf unsere Steuern wartete, sondern aktiv auf uns zukäme und uns Hilfen im Steuerdschungel anbieten würde!“

Gerade dieser Satz war initiativ für weitere Diskussionen. Die Familie werde in Feiertagsreden als „Keimzelle der Gesellschaft“ bezeichnet. Diese Familien wären alle begeistert, wenn sie sich nicht selbst um jede Maßnahme intensiv kümmern müssten, sondern wenn Staat und Kirche auf sie zukämen und sich ihnen hilfreich zur Seite stellen würden. Da sich mit dem Würzburger Caritasdirektor und Domkapitular Clemens Bieber ein Kirchenmann und auch kirchlicher Arbeitgeber in die Tagung eingebracht hatte, wurden hier viele Wünsche des katholischen Elternverbandes an die Kirche deutlich artikuliert. Die Glaubwürdigkeit der Kirche bei der Umsetzung des Evangeliums, da waren sich eigentlich alle einig, zeige sich tagtäglich am besten, wenn diese für die Familien da sei. In Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen, Bildungsangeboten für die ganze Familie und auch Krankenhäusern könne die Kirche zeigen, dass sie für die Menschen da sei. „Da, wo Kirche als Arbeitgeber auftritt, sollte sie auf Grund ihres Familienbildes Wächter der Familien sein“, forderte Chiara Thoma, die Vorsitzende des Familienbundes der Diözese Eichstätt.

Kirche dürfe heutzutage nicht darauf warten, dass die Menschen zu ihr kommen, sie müsse auf die Menschen zugehen und dort helfen, wo Hilfe notwendig ist. Familien wären da dankbar und es würde ihnen helfen, Zeit für die Kinder zu haben, Bindungen untereinander aufzubauen, die wiederum ein tragfähiges Fundament in jeder Ebene unserer Gesellschaft sein können.

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news-125Mon, 05 Aug 2019 11:45:23 +0200An den Schulen entscheidet sich die Zukunft der Kirche/aktuelles/aktuelles/detailseite/an-den-schulen-entscheidet-sich-die-zukunft-der-kircheWarendorf/Bonn. "Wie viele Winke mit dem Zaunpfahl braucht eine Bistumsleitung noch, um zu verstehen, dass die Schulen ein wesentlicher Baustein für Zukunft der Kirche sind", fragt Marie-Theres Kastner, die Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED). Angesichts der Mitglieder- und Kirchensteuerprojektion des Forschungszentrums Generationenverträge, die der Katholischen Kirche einen Mitgliederrückgang von 48 Prozent bis zum Jahr 2060 vorhersagt, müssten "die Bischöfe doch jetzt langsam wach werden", so Kastner. "Katholische Schulen sind pastorale Orte, Orte der Neuevangelisierung, an denen junge Menschen mitunter zum ersten Mal von Jesus Christus hören und die Gemeinschaft der Kirche erfahren", sagt Marie-Theres Kastner. Um so unverständlicher sei es, dass ausgerechnet die Schulen, die die nächste Generation in Kontakt mit dem Glauben und der Kirche bringen, auf dem Altar der Wirtschaftlichkeit geopfert werden sollen. "Die katholischen Schulen in Hamburg sind von katholischen Christen im Wesentlichen im 19. Jahrhundert begründet worden, die für ihre Kinder eine katholische Erziehung wollten. Dabei gab es keine Hilfe von Generalvikaren und Bischöfen", sagt Kastner. Wenn es eine Zukunft für die Kirche geben solle, dann müsse jetzt alles dafür getan werden, die nächsten Generationen für die Kirche zu gewinnen. Dazu müsse auch eine Lösung für die Schulen gefunden werden. "Wenn das Erzbistum Hamburg an einer Lösung interessiert ist, dann sollte es schnellstens  auf die Eltern und die Hamburger Bürger zugehen. Immer noch stehen diese – in welcher Form auch immer - in Hamburg bereit, sich für ihre Kinder und für die KIrche zu engagieren.“ fordert Kastner.

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news-123Sat, 13 Jul 2019 15:13:35 +0200Preis Pro Cura Parentum 2020/aktuelles/aktuelles/detailseite/preis-pro-cura-parentum-2020 "Eltern setzen sich ein in gesellschaftlichen, sozialen, kreativen und religiösen Projekten"

 

Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) möchte mit der Verleihung des Preises "Pro Cura Parentum 2020" Elterninitiativen, Persönlichkeiten oder Organisationen auszeichnen, die sich mit modellhaften Aktivitäten für die Belange von Eltern mit Kindern in SChule und KiTa engagieren.

 

Finden Sie hier nähere Informationen zur Ausschreibung.

Bewerbungsfrist ist der 25. September 2019 

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news-111Thu, 28 Feb 2019 15:59:03 +0100Digitalpakt löst nicht die deutsche Bildungsmisere /aktuelles/aktuelles/detailseite/digitalpakt-loest-nicht-die-deutsche-bildungsmisereWarendorf/Bonn. "Es reicht nicht, Geld für Whiteboards und Tablets in die Schulen zu pumpen", sagt Marie-Theres Kastner. Die Vorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) kritisiert den sogenannten "Digitalpakt", mit dem die Digitalisierung in den Schulen vorangetrieben werden soll. "Die Digitalisierung muss ohne Frage jetzt und nicht erst morgen angegangen werden. Es ist aber falsch anzunehmen, dass die Digitalisierung die Probleme in den Bildungssystemen der Bundesländer löst", sagt Kastner. Vielmehr müsse Wert auf pädagogische Konzepte gelegt werden. Dabei müssten bewährte Konzepte gepflegt und weiterentwickelt werden. Die KED habe erst vor wenigen Wochen mit ihrem Bildungspapier "Bildung für morgen" die Grundsätze einer neuen Bildungspolitik für unsere Kinder aufgezeigt. "Der Umgang mit und die Beherrschung digitaler Technik muss im Unterricht einen angemessenen Platz haben. Dennoch muss in der schulischen Bildung Pädagogik vor Digitalisierung gehen", so Kastner.

Sie finden das Bildungspolitische Papier der KED hier.

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news-109Thu, 31 Jan 2019 19:27:00 +0100Katholische Eltern legen bildungspolitisches Papier vor - Wir brauchen breite gesellschaftliche Diskussion über Bildung - Numerus Clausus abschaffen/aktuelles/aktuelles/detailseite/katholische-eltern-legen-bildungspolitisches-papier-vor-wir-brauchen-breite-gesellschaftliche-diskDie Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) hat mit ihrem heute in Berlin vorgestellten Bildungspapier erstmals einen grundsätzlichen Forderungskatalog an die Schulpolitik aller Bundesländer vorgelegt. Die KED zeichnet darin eine Vision von Schule, die unabhängig von der Schulform, Schülerinnen und Schüler kognitiv, emotional und spirituell fördert, Eltern einbindet und Lehrerinnen und Lehrer Freude an ihrem Beruf erleben lässt.  Grundlage für die Vorstellungen der KED von Schule ist das christliche Menschenbild, das von allen Handelnden erwartet, jedes Kind als ein von Gott geschaffenen Menschen zu sehen und mit all seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu sehen und zu fördern, egal ob groß oder klein, „normal“ oder „beeinträchtigt“.

Der Elternverband gliedert seine Forderungen dabei in fünf Kapitel. Zuerst definiert die KED die Ziele schulischer Bildung, in dem sie fragt „Wozu brauchen wir Schule überhaupt?“. Ihre Antworten lassen dabei aktuelle Themen wie die Digitalisierung nicht aus, beantworten die Frage jedoch grundsätzlich und fordern durchdachte pädagogische Konzepte vor Experimenten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für den Elternverband die Wertschätzung von jedweden Abschlüssen. „Nicht Abitur und akademische Abschlüsse machen den Menschen aus. Bäcker und Altenpfleger sind in unserer Gesellschaft ebenso unverzichtbare Berufe wie Rechtsanwalt und Arzt“, sagte die Vorsitzende der KED, Marie-Theres Kastner, bei der Vorstellung des Papieres in der Katholischen Akademie in Berlin.
Als reformbedürftig sieht die KED die Qualitätsmessung schulischer Leistungen an. Der Elternverband fordert die Schaffung einer bundesweit vergleichbaren Standards ebenso wie die Einführung von persönlichen Level-Prüfungen in den Kernfächern. Dies soll auch über die Schulformen hinweg zu größerer Klarheit und Transparenz beitragen. In diesem Zusammenhang fordern die Eltern die Abschaffung des Numerus Clausus (NC) als Grundlage bei der Studienplatzvergabe.

Es muss in den Zeugnissen unserer Kinder Aussagen über Lernverhalten, Lernentwicklungen und Einstellungen zum Lernen geben, damit die nachfolgenden Einrichtungen die Eignung der jungen Menschen für den erwählten Beruf oder Studiengang beurteilen können.
Ausführlich widmet sich das Forderungspapier auch der Dreiecksbeziehung von Lehrern, Schülern und Eltern. „Um schulische Ziele zu erreichen, kommt es besonders auf gegenseitiges Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung sowie auf die Bereitschaft zur Zusammenarbeit an“, sagte der geistliche Begleiter der KED, Pater Klaus Mertes bei der Vorstellung. Kinder und Jugendliche bräuchten für eine gelingende Schulzeit eine angstfreie und motivierende Lernatmosphäre. Daran müssen Eltern und Lehrer mitwirken, zugleich aber ihre Rollen kennen. Das Elternhaus ist keine Ersatzschule, Lehrer werden jedoch durch die immer längere tägliche Verweildauer der Schüler auch als Erzieher auch in Alltagsfragen gefordert. „Die Veränderungen in der Ausübung des Lehrerberufs erfordern nicht nur eine Fortbildungsverpflichtung sondern vielmehr die Unterstützung der Lehrer durch Angebote der Supervision“, so die Verbandsvorsitzende.
In ihren abschließenden Forderungen nach weitreichenden strukturellen und inhaltlichen Maßnahmen für Schüler und Lehrer beschreibt die KED die notwendigen Schritte, um die Bildungssysteme der Länder auf die Zukunft vorzubereiten. Bildung ist gerade in unserem Land der Schlüssel zu einem gelingendem Leben.

Das Bildungspapier "Bildung für morgen – Grundsätze einer neuen Politik für unsere Kinder" steht hier zum Download bereit.

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news-95Sat, 10 Nov 2018 11:37:51 +0100(Stör)faktor Schule!? Wird das Familienleben zu stark von schulischen Themen belastet?/aktuelles/aktuelles/detailseite/stoerfaktor-schule-wird-das-familienleben-zu-stark-von-schulischen-themen-belastet Gemeinsame Mahlzeiten in Familien mit schulpflichtigen Kindern ohne das Thema "Schule" sind eine Seltenheit geworden. "Hast Du die Mathe-Arbeit zurück?", "Konntest Du die Englischvokabeln?", "Wenn Du Dich nicht mehr anstrengst, dann wird das nie etwas mit dem Gymnasium!" sind nur allzu vertraute Äußerungen im Alltag unserer Familien.
Eltern setzen die Messlatte für ihre Kinder aus "gut gemeinter Absicht" oft sehr hoch, verfolgen sie doch die Diskussionen in unserer Gesellschaft und beobachten den Arbeitsmarkt. Sie möchten den Kindern die größtmöglichen Chancen einräumen. Wie aber sehen diese Chancen aus? Welche Folgen haben die elterlichen Überlegungen für die Kinder selbst und welche Folgen hat das für das Familienleben? Das sind einige der Fragen, mit denen sich die Teilnehmer des Herbstseminars der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) an den vergangenen zwei Tagen in Magdeburg beschäftigt haben. Der ehemalige Schulleiter des Magdeburger Norbertusgymnasiums, Heinrich Wiemeyer, widmete sich in seinem Vortrag dem grundsätzlichen Verhältnis von Familie und Schule und der historischen Entwicklung dieses Verhältnisses. In Workshops arbeiteten die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet an verschiedenen Fragen. Mit Pater Klaus Mertes SJ diskutierten die Eltern in wie weit Schule als "zweite Instanz" ein "Miterzieher" von Kindern sein könne oder solle. Schule sei dabei durchaus eine "disziplinarische Autorität". Johann Weber, ehemaliger Vizepräsident der Handwerkskammer Dresden und Inhaber eines mittelständischen Gebäudereinigungsunternehmens, vermittelte in seinem Workshop "Hilfe, mein Kind will Tischler werden" einen Blick in die aktuelle Situation des Handwerks und die Herausforderungen an Arbeitnehmer. Die Workshop-Teilnehmer diskutierten dabei auch den "Hype ums Abitur" und die spätere Zufriedenheit von Arbeitnehmern im Berufsleben. Im Workshop mit Heinrich Wiemeyer ging es schließlich darum, wie das Familienleben gelassener werden könne. Dabei gehe es darum im Leben "wie einem Fluß zu schwimmen". Kinder müssten von Eltern und Schule ausgestattet werden, damit sie selbständig mit Konflikten umgehen könnten.
Die Bundesvorsitzende der KED, Marie-Theres Kastner, begrüßte beim Seminar auch Bischof em. Leo Nowak und dankte ihm ausdrücklich für die Gründung der katholischen Schulen im Bistum Magdeburg in den 1990er Jahren. "Der Dank von Eltern und Schülern ist ihnen gewiss und wir schließen Sie in unser Gebet ein", sagte Kastner.
 

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news-93Tue, 11 Sep 2018 12:59:35 +0200AfD will Bayern religionsfrei machen/aktuelles/aktuelles/detailseite/afd-will-bayern-religionsfrei-machen"Die Diskussion um das Wahlplakat der AfD in Bayern greift zu kurz. Die AfD will nicht nur den Modellversuch des Islamunterrichts in Bayern beenden, sondern will das traditionell christlich geprägte Bayern zu einem laizistisch organisierten Staat umorganisieren, in dem Gott keine Rolle spielt“, sagt die Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) Marie-Theres Kastner. Wer das Wahlprogramm der AfD aufmerksam lese, könne problemlos feststellen, dass die AfD kein christliches Abendland wolle sondern diesen Begriff nur als Parole im Kampf gegen jede Form von Religion benutze. Ginge es nach der AfD, würden die Kirchen nur noch „staatliche Zuwendungen zur Pflege sakraler Baudenkmäler als Bestandteil der Kulturgeschichte im Freistaat“ bekommen. "Die spirituelle, religiöse Dimension von Religion und ihre Auswirkungen auf unser Wertesystem will die AfD in Bayern ausradieren und durch einen nationalen antireligiösen Sozialismus ersetzen, der nur für Deutsche da sein soll. Wer religiösen Unterricht abschaffen will, rüttelt an den Fundamenten unserer Gesellschaft“, sagt Marie-Theres Kastner.

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news-91Thu, 05 Jul 2018 11:14:00 +0200Zurück an den Verhandlungstisch!/aktuelles/aktuelles/detailseite/zurueck-an-den-verhandlungstisch Hamburg/Warendorf (ked).  Nach dem von Erzbischof Stefan Heße verkündeten Ende der Verhandlungen mit der Hamburger Schulgenossenschaft fordert die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) die Gremien des Erzbistums Hamburg ebenso wie die Hamburger Schulgenossenschaft und die Gremien der katholischen Schulen in Hamburg auf an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Verhandlungen sollten zielorientiert aber ergebnisoffen geführt werden. Das Ziel muss der Erhalt möglichst aller katholischen Schulen in Hamburg sein. Den Weg dahin müssen alle Beteiligten gemeinsam finden", sagt Marie-Theres Kastner die Bundesvorsitzende der KED. Man könne nicht von Verhandlungen sprechen, wenn ein Partner ein Konzept vorlegt, dass der andere einfach ablehnt. "Um der Schüler willen müssen alle Beteiligten in echte Verhandlungen um die strittigen Punkte eintreten", fordert Kastner. "Erzbischof Heße schreibt in seinem Brief, dass er 'für jeden Lösungsansatz dankbar' sei der zu einer positiven Weiterentwicklung des Schulsystems beiträgt, ohne die finanzielle Konsolidierung des Erzbistums zu gefährden. Wenn er das auch tatsächlich meint, muss er die Verhandlungen wieder aufnehmen", sagt Kastner. Es sei ein Schlag ins Gesicht von Kindern, Eltern und Lehrern, sie mit dieser Botschaft in die Ferien zu schicken.
Erzbistum Hamburg, Schulgenossenschaft und möglicherweise weitere Partner müssten nun gemeinsam an einer Lösung arbeiten. Solche Lösungen werden immer Kompromisse sein und können niemals die Maximalforderung eines Partners erfüllen. Im gesamten bisherigen Prozess wurde leider viel zu wenig deutlich, dass Schulen mehr sind als sich selbst tragende Wirtschaftsunternehmen. "Seit wann rechnet sich Bildung? Schulen und Kindertageseinrichtungen sind die wichtigsten Institutionen, in denen die Kirche auf die Familien und ihre Kinder zugehen kann. Sie sind die Bindeglieder zwischen Gesellschaft und Kirche. Schulen sind pastorale Orte und keine Geldschlucker! Kirche erfüllt hier ihren Auftrag für die Menschen da zu sein“, so Marie-Theres Kastner.
Deshalb sei es wünschenswert, wenn der Gesprächsfaden zwischen Erzbistum und den in den letzten Wochen so hoch engagierten Laien weiter aufrecht erhalten würde. "Sie haben gezeigt, wie sehr ihnen die Kirche am Herzen liegt. Es wäre wünschenswert, wenn ganz schnell deutlich würde, wie das Erzbistum mit den Schulen weiter verfährt. Nur das wird dazu führen, dass die Eltern Vertrauen zurückgewinnen und ihre Kinder weiter in die katholischen Schulen schicken. Nur das wird dazu führen, dass die Lehrer sich andere Perspektiven suchen. Nur das wird dazu führen, dass engagierte Christen das Schulwesen unterstützen und auch die Politik bessere Zusagen macht. Als katholische Eltern Deutschlands würden wir uns ein lebendiges katholische Schulwesen in Hamburg sehr wünschen", resümiert Kastner.

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news-89Thu, 28 Jun 2018 12:51:47 +0200Angst darf nicht das Handeln diktieren/aktuelles/aktuelles/detailseite/angst-darf-nicht-das-handeln-diktierenHamburg/Warendorf (ked). Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) kritisiert die Empfehlung von sechs Gremien des Erzbistums Hamburg, die Verhandlungen mit der Hamburger Schulgenossenschaft über eine gemeinsame Trägerschaft für die katholischen Schulen in Hamburg abzubrechen, scharf. „Verhandlungen sind dazu da, Kompromisse zu finden. Wer nicht über die Zukunft der katholischen Schulen verhandeln will, der will keine Zukunft für die katholische Kirche in Hamburg“, sagt Marie-Theres Kastner, die Bundesvorsitzende der KED. „In einer Stadt mit einem solchen Bürgersinn den Abbruch von Verhandlungen zu empfehlen, ist ein Schlag ins Gesicht aller Hamburger Bürger. Jetzt ist es an Erzbischof Heße, sich für die Fortsetzung des Dialoges zu entscheiden. Angst darf nicht das Handeln diktieren. Er hat dabei nicht nur das Votum von Schulleiterkonferenz, Gesamtelternvertretung, Gesamtschülervertretung und Gesamtmitarbeitervertretung für eine Lösung mit der Hamburger Schulgenossenschaft im Rücken. Bundesweit stehen Katholiken hinter einer solchen Lösung. Es wäre zu begrüßen wenn beide Seiten erst einmal hinter verschlossenen Türen Vertrauen fassen und nicht über die Presse Vorschläge machen, die noch nicht entscheidungsreif sind. Der Abbruch der Verhandlungen führt zu einer großen Verunsicherung bei den von den Schließungsplänen betroffenen Schulen, den Eltern, Lehrern und Schülern. Eine Lösung für diese Schulen kann nur in Verhandlungen gefunden werden“, so die Bundesvorsitzende der KED.

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news-87Sat, 09 Jun 2018 22:09:17 +0200Vorsitzende der Katholischen Elternschaft unterstützt Hamburger Schulgenossenschaft/aktuelles/aktuelles/detailseite/vorsitzende-der-katholischen-elternschaft-unterstuetzt-hamburger-schulgenossenschaftBonn/Warendorf (ked). Die Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands e.V., Marie-Theres Kastner, unterstützt die Pläne der Hamburger Schulgenossenschaft zur Beteiligung an der Trägerschaft für die Katholischen Schulen in Hamburg. „Der Plan, alle katholischen Schulen in Hamburg gemeinsam zu betreiben ist eine zukunftsweisende Lösung für den Erhalt der Bildungseinrichtungen. Auch wenn ich nicht in Hamburg lebe, will ich ein Zeichen für diese Lösung setzen. Ich beteilige mich mit einem Anteil an der Genossenschaft“, sagt Kastner. Es brauche jetzt den Mut eine Lösung für alle katholischen Schulen in Hamburg zu finden. Eine Lösung, die nur einige Schulen erhält, sei ein Schlag ins Gesicht für die betroffenen Schüler, Eltern und Lehrer. "Es darf keine Zwei-Klassen-Lösung für die Schulen geben“, so Kastner. Die KED-Vorsitzende hat am Freitag, 9. Juni 2018, ihre Bereitschaft erklärt Genossenschaftsmitglied zu werden und einen Genossenschaftsanteil zu erwerben.

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news-83Sat, 10 Mar 2018 15:44:26 +0100KED fordert Investitionen in Ganztagsbetreuung/aktuelles/aktuelles/detailseite/ked-fordert-investitionen-in-ganztagsbetreuungSchulische Ganztagsangebote entsprechen nicht mehr den Bedürfnissen von Familien / Wirtschaft muss familiengerechter werden


Trier (KED).
Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) stellt fünf Forderungen zum Thema Ganztagsschule auf. Das ist ein Ergebnis des Bundeskongresses der KED in Trier zum Thema "Ganze Tage in der Schule – was hilft wem?". Die Elternvertreter aus dem gesamten Bundesgebiet fordern, dass die Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt gestellt werden und Ganztagsschule flexibler wird. Zudem fordern sie ein Investitionsprogramm und ein stärkeres Engagement der Wirtschaft um die Qualität der Ganztagsbetreuung zu sichern. Schulen müssten außerdem bei Ganztagsangeboten mit Vereinen und Kirchen kooperieren. "Die Lebenswelt von Familien hat sich stark verändert. In den meisten Familien sind beide Partner berufstätig. Kinderbetreuungsangebote müssen sich dieser Realität anpassen", sagt die Bundesvorsitzende der KED, Marie-Theres Kastner. Politik und Wirtschaft müssten angesichts des demographischen Wandels, des Fachkräftemangels und der derzeit nur unzureichenden Betreuungsangebote dringend handeln.


Die fünf Forderungen im Detail:

Die Katholische Elternschaft Deutschlands hat sich auf ihrem Bundeskongress unter dem Thema "Ganze Tage in der Schule – was hilft wem?" Intensiv mit den unterschiedlichen Facetten der Ganztagsbetreuung in den Schulen befasst. Aus der Diskussion heraus ergeben sich für die KED folgende Forderungen:

1. Bedürfnisse der Kinder in den Mittelpunkt stellen
Kinder haben unterschiedliche Bedürfnisse. Nicht alle Kinder können oder wollen täglich acht Stunden in der Schule bleiben. Darauf müssen Eltern in ihrer Entscheidung für eine Schule und eine Schulform Rücksicht nehmen.

2. Ganztagsschule muss neue Formen annehmen
Ganztagsangebote müssen flexibler werden. Es braucht neue Modelle der Kinderbetreuung, die mit den zunehmend verbreiteten flexiblen Arbeitszeitmodellen vereinbar sind. Die Arbeitswelt von Erwachsenen ist in den vergangenen Jahren sehr viel differenzierter geworden. 36 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten inzwischen (2014) in flexiblen Arbeitszeitmodellen. Dementsprechend hat sich auch der Kinderbetreuungsbedarf verändert.

3. Qualität
Eine gute Ganztagsbetreuung braucht Qualität. Dazu gehören Fachkräfte, Räume und sachliche Ausstattung. Kinder brauchen pädagogisch geschulte Begleiter, die in der Lage sind, die Bedürfnisse von Kindern zu erkennen und die Kreativität der Kinder zu entwickeln. Diese Begleiter können auch Eltern sein. Für Unterricht, Betreuung, Essen und Rückzugsmöglichkeiten bedarf es angepasster Räumlichkeiten. Diese sind in vielen Schulen nicht vorhanden. Um solche Räume zu schaffen, braucht es ein Investitionsprogramm, um Schulgebäude diesen Notwendigkeiten anzupassen.

4. Wirtschaft muss Familien unterstützen
Die Wirtschaft ist auf Eltern als Arbeitnehmer angewiesen. Darum hat sie auch die Verpflichtung, auf die Bedürfnisse von Familien Rücksicht zu nehmen und sie zu unterstützen. Dazu gehören ein familienfreundliches Klima bei dem sowohl die Solidarität der Kollegen als auch des Arbeitgebers
gefragt ist und die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und -plätzen einschließlich neuer Lebensarbeitszeitmodelle. Führungskräfte brauchen dazu sowohl eine hohe Sozial- als auch Organisationskompetenz.

5. Schulen müssen mit Vereinen und Kirchen kooperieren
Um alle Sinne der Kinder anzusprechen und die Vereinsvielfalt und -kultur in unserer Gesellschaft aufrecht zu erhalten bedarf es enger Kooperationen mit Sportvereinen, Musikschulen, Kirchgemeinden und weiterer Partner bei der Gestaltung von Ganztagsangeboten. Damit wird der Ehrenamtstradition, die weite Bereiche unserer Gesellschaft trägt, Rechnung getragen.

Die KED ist ein Elternverband, der katholischen Eltern in unserer Gesellschaft in Bildungsfragen ein Sprachrohr geben will. Er setzt sich für eine ganzheitliche, wertorientierte Bildung und Erziehung auf der Basis des christlichen Menschenbildes ein. Der solidarische Einsatz für die Schwächsten im Bildungssystem ist dem Verband wichtig; denn kein Kind darf verloren gehen.
Ohne Eltern geht die Schule nicht! Deshalb stehen die Stärkung der Mitwirkungsrechte, die Vertiefung von Elternwissen und die Stellungnahme zu Bildungsfragen im Mittelpunkt der Verbandsarbeit.

Für Interviews steht Ihnen die Vorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschland zur Verfügung. Kontakt: markus@kremser-medien.de Telefon: 0152/58518133

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news-77Thu, 08 Feb 2018 17:36:00 +0100Positives Zeugnis für Koalitionsvertrag/aktuelles/aktuelles/detailseite/positives-zeugnis-fuer-koalitionsvertragBonn/Warendorf (ked). Die Katholische Elternschaft (KED) stellt dem Koalitionsvertrag zwischen Unionsparteien und SPD aus der Sicht eines Elternverbandes ein positives Zeugnis aus. “Dass die Themen Bildung und Familie einen so breiten Raum einnehmen, das hat es bisher noch nicht gegeben. Darüber freuen wir uns”, sagt Marie-Theres Kastner, Bundesvorsitzende der KED. Begrüßenswert sei es auch, den Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung von Grundschülern gesetzlich festzuschreiben und auch mit Finanzen zu unterlegen, so Kastner. “Das ist der richtige Weg und das hilft bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“. Allerdings hätten jetzt alle Beteiligten die wichtige Aufgabe, die Qualität dieser Angebote zu erarbeiten. Zwei Milliarden Euro für Betreuungsangebote und Investitionen in die Schulen und die Digitalisierung seien ein wichtiger Schritt, der Eltern und Schülern zugute komme.

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news-75Tue, 23 Jan 2018 16:58:52 +0100Wir reißen uns die Zunge heraus - Schulen sind keine Frage der Wirtschaftlichkeit/aktuelles/aktuelles/detailseite/wir-reissen-uns-die-zunge-heraus-schulen-sind-keine-frage-der-wirtschaftlichkeit„Es gibt nur eins was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.“ John F. Kennedy

Bonn/Hamburg (ked). „Ich bin entsetzt über die Pläne des Erzbistums Hamburg. Die Neuevangelisierung ist offenbar nur eine Worthülse, mit der man um sich wirft. Unsere katholischen Schulen sind pastorale Räume, in denen Kinder und Jugendliche den Glauben kennenlernen können. Sich dieser Chance zu berauben ist, als würde man sich selbst die Zunge herausreißen“, sagt Marie-Theres Kastner, die Bundesvorsitzende  der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED).
Schule und Bildung seien keine Frage von Wirtschaftlichkeit und entzögen sich letztendlich den Beurteilungskriterien einer Unternehmensberatung wie „Ernst & Young“, so Kastner. Die Deutsche Bischofskonferenz hat erst vor Kurzem „Sieben Thesen zum Selbstverständnis und Auftrag Katholischer Schulen“ veröffentlicht (download: https://www.dbk-shop.de/media/files_public/vvgssbohk/DBK_11102.pdf). „Diese müssen in den Ohren der Hamburger Schüler und Eltern wie Hohn klingen. Angesichts bundesweit üppig sprudelnder Einnahmen aus der Kirchensteuer mahnen wir dringend die Solidarität der reichen, volkskirchlich geprägten Diözesen mit den finanziell schlechter gestellten Diaspora-Diözesen im Norden und Osten der Republik an. Es kann nicht sein, dass es sich nur reiche Diözesen leisten können, missionarisch tätig zu sein“. Schule sei eine wesentliche missionarische Aufgabe der Kirche, weil hier auch viele nicht-christliche Schüler über den Ethik-Unterricht hinaus, erstmals Kontakt mit dem christlichen Menschenbild bekämen. „Das Handeln der Erzdiözese konterkariert geradezu, was wir darunter verstehen“. Gespräche mit Schülern, Eltern und der Politik und den Bischöfen reicherer Diözesen seien jetzt dringend nötig, um die Schulschließungen noch abzuwenden. „Es ist noch nicht zu spät! Die Pläne für die Schulschließungen im Erzbistum Hamburg müssen vom Tisch. Gemeinsam kann die Rettung gelingen“, so Kastner.
 
Für Interviews steht Ihnen die Vorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschland zur Verfügung. Kontakt: markus@kremser-medien.de Telefon: 0152/58518133

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news-71Wed, 20 Dec 2017 12:48:00 +0100Ein Arzt braucht mehr als gute Noten/aktuelles/aktuelles/detailseite/ein-arzt-braucht-mehr-als-gute-notenBonn/Warendorf (ked). „Endlich ist Schluss mit dem gottlosen Gehabe um den Numerus Clausus im Bereich der Medizin – und unseres Erachtens kann das nur ein Anfang sein, ein Signal“, kommentiert Marie-Theres Kastner, Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED), die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, wonach die Studienplatzvergabe in Humanmedizin teilweise gegen das Grundgesetz verstößt.
Das bisherige Vorgehen reduziere die Bewerber ausschließlich auf ihren Notendurchschnitt. „Das ist definitiv zu wenig. Wenn es zum Beispiel im Matthäusevangelium  darum geht, die anvertrauten Talente nicht zurückzuhalten zum Wohle aller, sondern sie einzusetzen, dann ist das das Gegenteil der bisherigen Praxis in der Vergabe der Medizin-Studienplätze“, erklärt  Marie-Theres Kastner ihren Standpunkt.
„Eine Note sagt doch nur sehr bedingt etwas aus über die Eignung eines Bewerbers für einen Medizin-Studiengang“, sagt sie. "Ein Arzt braucht mehr als gute Noten, wenn er später Menschen helfen will. Nicht ohne Grund scheiden heute so viele Mediziner aus der täglichen Patientenversorgung aus, wenn sie merken, dass ihnen die sogenannten ‚soft skills’ fehlen."
Eine Reform sei längst überfällig. Junge Menschen, die nach dem bisherigen System durchs Raster gefallen seien, suchten ihr Heil entweder in langjährigen der Medizin nahestehenden Berufen - sogar mit abgeschlossener Ausbildung - oder im europäischen Ausland.  Dort absolvierten sie dann auch mit erheblichem finanziellen Aufwand ihr Studium.  
„Es kann nicht sein, dass ein Medizin-Studium nur den Einser-Abiturienten und den finanziell auf Rosen Gebetteten offen steht“, führt Marie-Theres Kastner aus. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes sei richtungsweisend – auch für andere Studiengänge. „Kein Talent darf verloren gehen – nirgendwo“, so die Bundesvorsitzende der KED.

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news-129Tue, 08 Oct 2019 20:37:39 +0200Herbstseminar 2019 der KED in Eichstätt/aktuelles/aktuelles/detailseite/herbstseminar-2019Das diesjährige Herbstseminar "Familienzeit - immer knapper bemessen? Was hilft jungen Familien?" fand in diesem Jahr am 27./28.09.2019 in Schloss Hirschberg bei Eichstätt statt.

 

Referenten sind u.a. Caritasdirektor Clemens Bieber, die Mutter von zwei kleinen Kindern Theresa Mertes und Steuerberater Patrick Gronau.

 

Lesen Sie hier den Beitrag unserer Vorsitzenden Marie-Theres Kastner.

 

Zur Bildergalerie 

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news-115Sun, 28 Apr 2019 22:18:22 +0200Bundeskongress 2019 in Münster/aktuelles/aktuelles/detailseite/bundeskongress-2019-in-muenster Vom 5. - 7. April 2019 fand der diesjährige Bundeskongress in Münster statt.

"Lehrer - Super(wo)man" war das Leitthema, nähere Informationen finden Sie hier...

 

Zudem finden Sie hier einige Beiträge:

 

Vortrag von Frau Gisela Häfele: "Kommunikation zwischen Lehrern und Eltern"

 

Präsentation von Frau Caroline von Ketteler: "Mein Kind liegt mir am Herzen!" Was Eltern von Lehrern erwarten...

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news-107Mon, 25 Feb 2019 20:34:04 +0100Fachgespräch am 31.01.2019 in Berlin /aktuelles/aktuelles/detailseite/fachgespraech-am-31012019-in-berlinDie Katholische Elternschaft Deutschlands - Bundesverband und KED in Berlin, das Zentralkomitee der deutschen Katholiken und die Katholische Akademie in Berlin veranstalteten am Donnerstag, dem 31. Januar 2019, 14:00 - 16:00 Uhr ein Fachgespräch mit anschließender Diskussion zur Vorstellung des bildungspolitischen Papieres der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) "Bildung für morgen - Grundsätze einer neuen Politik für unsere Kinder" in der Katholischen Akademie in Berlin.

 

An dem Fachgespräch nahmen im Podium teil:

 

1. Karin Kortmann MdB a.D., Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), ehem. Parl. Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschalftliche Zusammenarbeit und Entwicklung;

 

2. Marie-Theres Kastner MdL a.D., Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED);

 

3. Pater Klaus Mertes SJ, Jesuit, von 2000 bis 2011 Rektor des katholischen Gymnasiums Canisius-Kolleg in Berlin, seit September 2011 Direktor des Kollegs St. Blasien, Autor mehrer Bücher, Geistlicher Beirat der KED

 

Moderation; Markus Kremser, Pressereferent der Katholischen Elternschaft Deutschlands.

 

Die Katholische Elternschaft (KED) legt mit ihrem Bildungspapier erstmals einen grundsätzlischen Forderungskatalog an der Schulpolitik aller Bundesländer vor. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes zeichnet die KED eine Vision von Schule, die unabhängig von der Schulform Schüler kognitiv, emotional und spirituell fördert, Eltern einbindet und Lehrer Freude an ihrem Beruf erleben lässt.

 

Lesen Sie hier "Grundsätze einer neuen Politik für unsere Kinder"

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news-105Thu, 24 Jan 2019 20:47:22 +0100KED-Bundeskongress 2019/aktuelles/aktuelles/detailseite/ked-bundeskongress-2019 Der nächste Bundeskongress findet vom 5. - 7. April 2019 im Franz Hitze Haus in Münster statt. Nähere Hinweise finden Sie hier...

 

Den Anmeldebogen für den Bundeskongress 2019 finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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news-101Mon, 10 Dec 2018 22:10:29 +0100Herbstseminar der KED vom 09. - 10.11.2018 in Magdeburg im Roncalli-Haus /aktuelles/aktuelles/detailseite/herbstseminar-der-ked-vom-09-10112018-in-magdeburg-im-roncalli-hausUnter dem Thema "Störfaktor Schule?! - Wird das Familienleben zu stark von schulischen Themen belastet?" fanden dort interessante Gespräche und Vorträge statt.


Lesen Sie hier den Vortrag des ehemaligen Schulleiters des Nobertusgymnasiums in Magdeburg, Heinrich Wiemeyer.

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news-69Thu, 23 Nov 2017 23:27:00 +0100KED-Bundesvorsitzende in Hauptausschuss des ZdK gewählt/aktuelles/aktuelles/detailseite/ked-bundesvorsitzende-in-hauptausschuss-des-zdk-gewaehlt

Bonn. (ked) Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat heute (24.11.2017) die Bundesvorsitzende der KED, Marie-Theres Kastner, in den Hauptausschuss des ZdK gewählt. Der Hauptausschuss ist das Organ, das zwischen den Vollversammlungen die Arbeit des ZdK wahrnimmt. Er besteht aus 35 Mitgliedern (dem Präsidium, den Sprecherinnen und Sprechern der Sachbereiche und 15 weiteren gewählten Mitgliedern). Er tritt fünf- bis sechsmal im Jahr zusammen. Im Hauptausschuss werden alle Themen beraten und Beschlüsse gefasst, die nicht ausdrücklich der Vollversammlung vorbehalten sind

]]>news-67Mon, 20 Nov 2017 13:47:00 +0100Religion ist kein Problem/aktuelles/aktuelles/detailseite/religion-ist-kein-problemDas Herbstseminar der Katholischen Elternschaft Deutschlands befasste sich mit der Rolle von Christentum und Islam im Schulalltag
Köln. (ked) „Religion wird instrumentalisiert, wenn andere Probleme im Schulalltag ins Spiel kommen“, faßt ein Teilnehmer die Vorträge zusammen. Beim Herbstseminar der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED) am 17. und 18. November in Köln stellten vier Referenten unter dem Seminar-Titel „Suche Frieden“ dar, wie sich Christentum und Islam in Schule und Gesellschaft begegnen. Dr. Katharina Neef vom Zentrum für Lehrerbildung der Universität Chemnitz verglich in ihrem Vortrag das Zusammenleben von Christen und Muslimen in der Levante im 11. Jahrhundert in Folge der Kreuzzüge mit dem Leben von muslimischen türkischen Arbeitsmigranten in der christlich geprägten deutschen Mehrheitsgesellschaft. Abgesehen von den kriegerischen Auseinandersetzungen hätten Muslime den christlichen Rittern durchaus Respekt entgegengebracht. Neef zitierte dazu aus den Aufzeichnungen von Usama Ibn Munqid, einem muslimischen Ritter. Religiöse Differenz sei schon damals im nahen Osten durchaus zugelassen. Schwierig werde es, wenn christliche Ritter sich nicht ehrenhaft verhalten hätten, wenn sie lügen oder feige sind. „Dann werden sie ausdrücklich als ‚Christ’ bezeichnet und das ist dann auch ein negativer Marker“, so Neef. Mit Blick auf die türkischen Arbeitsmigranten betonte Neef, dass der Religionszugehörigkeit heute ein höherer Stellenwert eingeräumt werde als in den vergangenen Jahrzehnten. Dies manifestiere sich in der Öffentlichkeit häufig in sogenannten Moscheebaukonflikten. Während früher einfache „Hinterhofmoscheen“ ausgereicht hätten, weil man nicht beabsichtigte lange zu bleiben, stiegen in den vergangen Jahren und Jahrzehnten mit dem Hierbleiben die Ansprüche an die eigene Religiosität. Bemerkenswert dabei sei, dass die älteren Generationen ihren Glauben stärker praktizieren, die Jüngeren sich aber selbst für religiöser halten als die Alten. Man könne dies mit einem gestiegenen Identitätsbewusstsein erklären, das mit dem sogenannten Kulturprotestantismus vergleichbar sei. Studien zeigten zudem, dass türkischstämmige Muslime in Deutschland weitaus liberalere Ansichten hätten als Muslime in der Türkei.
Einen Praxisbericht lieferten Rektor Georg Sistemich und Nadine Möllenberg von der Overbergschule in Münster. Die einzügige katholische Grundschule habe von November 2015 bis April 2016 viele Flüchtlingskinder aus nahegelegenen Flüchtlingsunterkünften aufnehmen müssen. Bis zu diesem Zeitpunkt habe rund ein Viertel der Kinder an der Schule einen Migrationshintergrund gehabt. „Das ist jetzt auf rund ein Drittel unserer Schüler angewachsen“, sagt Georg Sistemich. Um mit die Kinder unterrichten zu können, habe man rasch von vier Jahrgangsklassen auf sechs jahrgangsübergreifende Klassen umgestellt. „Wir haben jetzt drei Klassen mit den Klassen eins und zwei und drei Klassen mit den Klassen drei und vier“, sagt Sistemich und fügt hinzu „Eigentlich hat sich nicht viel bei uns getan“. Tatsächlich wurde die Umstellung von Kollegium und Eltern mitgetragen. Konflikte entstünden hier aus der Religionszugehörigkeit der Kinder nicht. „Das ist bei uns keine Baustelle“, sagte Sistemich. Auch Nadine Möllenberg, deren achtjährige Tochter die Schule besucht, betonte, dass Eltern vielmehr die Sorge um die bestmögliche Bildung für das eigene Kind umtreibe. Konflikte um den Islam habe es an der Münsteraner Schule bisher nicht gegeben.
Michael Lütkevedder, der Präses des Collegium Bernardinum in Attendorn, berichtete von den Herausforderungen durch die Aufnahme von 19 unbegleiteten minderjährigen Asylbewerbern an das Internat. „Die religiöse Dimension ist kein Problem. Religionsunterschiede werden von denen provoziert, die ganz andere Probleme machen, zum Beispiel von Gewalttätern“, sagt Lütkevedder. Die jungen Muslime akzeptierten problemlos, dass sie in einem katholischen Internat ihre neue Heimat gefunden hätten. „Die Tischgebete sind kein Problem“, sagt der katholische Priester. Zudem würden die jungen Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Pakistan und Afrika ihren Glauben unterschiedlich leben. Ein Beispiel sei das Fasten im Ramadan, berichtet Lütkevedder: „Einige legen Wert darauf, andere weniger“.
 

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news-65Mon, 11 Sep 2017 15:59:02 +0200Begegnung von Christentum und Islam in Schule und Gesellschaft/aktuelles/aktuelles/detailseite/begegnung-von-christentum-und-islam-in-schule-und-gesellschaftKöln. „Suche Frieden - Begegnung von Christentum und Islam in Schule und Gesellschaft." Unter diesem Motto steht die Herbsttagung der KED vom 17. bis 18. November 2017 im Maternushaus in Köln.

Mehr Infos über die Tagung in diesem Ausschreibungsflyer ...

 

(11.09.2017)

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news-63Wed, 14 Jun 2017 12:22:52 +0200Austausch über Bildung und Erziehung: Vorsitzende der Katholischen Elternschaft besucht Bischof Gregor Maria Hanke/aktuelles/aktuelles/detailseite/austausch-ueber-bildung-und-erziehung-vorsitzende-der-katholischen-elternschaft-besucht-bischof-gregEichstätt. (pde) – Die Vorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED), Marie-Theres Kastner, hat den Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke zum Austausch getroffen. Dabei sprachen sie über Themen, die dem Verband besonders wichtig sind: Die Stärkung der Elternmitwirkung, der Erziehungskompetenz der Eltern, das Hineinwirken in die Gesellschaft und der Erhalt und die Weiterentwicklung des Religionsunterrichts.

Der Bundesverband der KED setzt sich auf der Basis seines christlichen Menschenbildes für eine chancengerechte, ganzheitliche und wertorientierte Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen ein. Im Zentrum der Arbeit stehen alle Bildungseinrichtungen in katholischer und öffentlicher Trägerschaft, von Kindertageseinrichtungen bis zu Schulen.

 

pde-Foto: Anika Taiber-Groh

14.06.2017

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news-59Tue, 23 May 2017 10:16:46 +0200KED-Bundeskongress verabschiedet Forderungskatalog – Preis „Pro Cura Parentum 2017“ verliehen/aktuelles/aktuelles/detailseite/ked-bundeskongress-verabschiedet-forderungskatalog-preis-pro-cura-parentum-2017-verliehenMainz (2.3.2017) ked. Die Katholische Elternschaft Deutschlands hat auf ihrem Bundeskongress in Mainz einen Forderungskatalog für ein gelingendes Schulleben verabschiedet. Die Katholischen Eltern fordern darin einen besseren Dialog aller Schulakteure, mehr Vertrauen und Wertschätzung sowie die Einbindung in Entscheidungen. Zudem sei Religion keine Privatsache, sondern „die Frage nach Gott“ gehöre in die Schule. Religiöse Bildung sei ein wichtiger Bestandteil des gesamten Bildungsprozesses und trage dazu bei, „jede Form von religiösem Fanatismus zu bekämpfen“.


Der Forderungskatalog ist das Ergebnis des dreitägigen Bundeskongresses der Katholischen Elternschaft Deutschlands vom 31. März bis 2. Februar in Mainz zum Thema „Schulischer Bildungsauftrag – ein Hürdenlauf?!“. Elternvertreter aus allen Teilen Deutschlands beschäftigten sich in Vorträgen und Workshops mit der Frage, wie Schule und Elternhaus den „Parcours“ dafür abstecken können, dass der lange Weg durch das Schulleben gelingt.


Die Eltern des Antoniuskollegs in Neunkirchen-Seelscheid wurden im Rahmen des Kongresses am Samstag mit dem Preis „Pro Cura Parentum 2017“ geehrt. Die Bundesvorsitzende der KED, Marie-Theres Kastner, übergab den mit 300 Euro dotierten Preis an die Schulpflegschaftsvorsitzende Gabriele Schäfer und Tobias Trautmann. Die KED würdigt mit der Auszeichnung das außergewöhnliche, weit über das Übliche hinausgehende Engagement der Eltern für das Schulleben am Antoniuskolleg. Das Gymnasium in Neunkirchen- Seelscheid ist seit 2014 in Trägerschaft der Malteser Werke gGmbH.
Wöchentlich engagieren sich hier weit über 100 Eltern unter anderem in Bibliothek und Mensa.


Die KED ist ein Elternverband, der katholischen Eltern in unserer Gesellschaft in Bildungsfragen ein Sprachrohr geben will. Er setzt sich für eine ganzheitliche, wertorientierte Bildung und Erziehung auf der Basis des christlichen Menschenbildes ein. Der solidarische Einsatz für die Schwächsten im Bildungssystem ist dem Verband wichtig; denn kein Kind darf verloren gehen.


Ohne Eltern geht die Schule nicht! Deshalb stehen die Stärkung der Mitwirkungsrechte, die Vertiefung von Elternwissen und die Stellungnahme zu Bildungsfragen im Mittelpunkt der Verbandsarbeit.

 

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news-57Tue, 23 May 2017 10:06:28 +0200Forderungskatalog: „Ohne Eltern geht die Schule nicht!“/aktuelles/aktuelles/detailseite/forderungskatalog-ohne-eltern-geht-die-schule-nichtDie Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) hat auf ihrem Bundeskongress in Mainz einen Forderungskatalog für ein gelingendes Schulleben aufgestellt.


1. Dialog ist die Grundlage des Gelingens
Bildung und Erziehung können nur gemeinsam gelingen. Dafür ist es unverzichtbar, dass Elternhaus und Schule miteinander in Kontakt stehen und transparent und auf Augenhöhe miteinander
kommunizieren. Eltern, Lehrer und Erzieher müssen miteinander sprechen und einander zuhören, nicht erst wenn es Probleme gibt.


2. Dialog heißt gegenseitiges Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung

Wir Eltern kennen unsere Kinder. Bildung und Erziehung unserer Kinder gelingen NUR mit Schule UND Elternhaus zusammen. Schüler , Lehrer und Eltern brauchen gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung. Schüler, Eltern und Lehrer bilden die Schulgemeinschaft. So zu denken hilft allen: Schülern, Lehrern und Eltern.
Lehrer sollten akzeptieren, dass Eltern heute mehr als vor vielen Jahren den Wunsch haben sich in Bildungsprozesse einzubringen und darüber hinaus auch grundgesetzlich Rechte und Pflichten haben und ihnen die letztendliche Entscheidung in Sachen Bildung und Erziehung zusteht.


3. Eltern müssen in Entscheidungen verantwortlich eingebunden werden
Kuchenbacken und Würstchen Grillen bei Schulfesten wird von Eltern gern übernommen. Aber auch für zentrale Entscheidungen über Inhalte und Gestaltung des Schullebens ist die Mitwirkung der Eltern
unabdingbar. Da dies nicht jedes Elternhaus leisten kann oder will, ist die Elternvertretung das demokratisch gewählte Gremium, das diese Aufgabe wahrnimmt. Als neben Lehrern und Schülern gleichwertig am Schulleben Beteiligte muss eine Drittelparität in den Mitwirkungsgremien wie den Schulkonferenzen/Schulbeiräten gewährleistet sein. Was alle angeht, müssen alle entscheiden.


4. Die Frage nach Gott gehört dazu
Kinder fragen nach Gott. Die Begegnung mit diesen existenziellen Fragen ist auf dem Weg zu eigenen Identität der jungen Menschen wichtig.
Religiöse Bildung ist ein wichtiger Bestandteil des gesamten Bildungsprozesses.
Religion ist keine Privatsache. Deshalb kann der Religionsunterricht nicht auf bestimmte Schulformen oder Schulstufen beschränkt werden. In gegenwärtigen Zeiten ist es unverzichtbar, dass zumindest die
Grundlagen unserer christlich-abendländischen Kultur, die aus dem Christentum erwachsen ist, den Kindern vermittelt werden. Die Vermittlung von Kenntnissen über andere Religionen gehört dazu und
trägt mit Sicherheit dazu bei, jede Form von religiösem Fanatismus zu bekämpfen.
In katholisch getragenen Schulen erwarten wir als katholische Elternschaft unabdingbar, dass hier über die Religionskunde hinaus ein Glaubensleben christlich-katholischer Prägung gelebt wird.




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news-45Tue, 28 Feb 2017 14:27:00 +0100Eltern fordern: Schulnoten müssen bleiben/aktuelles/aktuelles/detailseite/eltern-fordern-schulnoten-muessen-bleibenBonn/Warendorf (22.2.2017) ked. Die Katholische Elternschaft Deutschlands lehnt die Forderung der Präsidentin des Bayerischen Lehrerverbandes (BLLV), Simone Fleischmann, Schulnoten zugunsten von Bewertungen und sogenannten „Lernentwicklungsgesprächen“ zu streichen ab. „Sogenannte ‚individuelle Berichte’ helfen den Schülern möglicherweise, Schwächen zu erkennen. Aber Noten helfen manchmal auf sehr schlichte Weise die eigenen Leistungen im Vergleich besser einzustufen “ sagt die Vorsitzende des Bundesverbandes Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED), Marie-Theres Kastner. „Die im Pädagogendeutsch verfassten Leistungsbeschreibungen verlangen nicht selten nach einem Nachschlagewerk, um herauszufinden, was wirklich gemeint ist. Solche Werke erinnern oft an die Formulierungen und Versatzstücke, die wir doch schon von Arbeitszeugnissen kennen. Das führt häufig genug dazu, dass Eltern und Kindern aus den Zeugnissen anderes herauslesen als in Wahrheit gemeint ist. Das ist gerade für Eltern, die nicht ständig mit so etwas umgehen, eine Zumutung“, sagt die Bundesvorsitzende der KED. Bewertungen seien dann sinnvoll, wenn sie ergänzend zu den Schulnoten gegeben würden und die Formulierungen auch verständlich seien. Es sei richtig, dass die schulischen Leistungen eines Kindes oder Jugendlichen mit Noten oft nicht ausreichend beschrieben werden können. Die Einführung von individuellen schriftlichen Bewertungen dürfe aber nicht dazu führen, dass die Benotung abgeschafft werde. „Beides zu verknüpfen ist sinnvoll, aber eines gegen das andere aufzuheben, ist mal wieder „das Kind mit dem Bade ausschütten!“, so Kastner.

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news-43Sun, 11 Dec 2016 14:25:00 +0100Förderung begabter und leistungsstarker Schüler war überfällig/aktuelles/aktuelles/detailseite/foerderung-begabter-und-leistungsstarker-schueler-war-ueberfaelligDie Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) begrüßt die am Montag, 28.11.2016, vorgestellte Initiative des Bundes und der Länder zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler.


Lesen Sie hier die entsprechende Pressemitteilung. 

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news-41Sun, 11 Dec 2016 14:21:00 +0100PISA - Studie : „Lob für Mittelfeldplatz ist unangebracht/aktuelles/aktuelles/detailseite/pisa-studie-lob-fuer-mittelfeldplatz-ist-unangebrachtLesen Sie hier die Pressemitteilung der KED vom 07.12.2016 zur PISA-Studie

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news-39Sat, 29 Oct 2016 14:17:00 +0200Religion gehört in die Schule/aktuelles/aktuelles/detailseite/religion-gehoert-in-die-schuleHerbstseminar der Katholischen Elternschaft Deutschlands unter dem Titel "Religion in Kindergarten und Schule - ein notwendiges oder ein nicht mehr zeitgemäßes Angebot an Kinder in einer immer säkulareren Welt?

 

Bamberg (29.10.2016) KED. „Religion gehört in die Schule“, ist das Fazit, dass die Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED), Marie-Theres Kastner, nach dem Herbstseminar der KED in Bamberg zieht. Die KED beschäftigte sich an zwei Tagen mit Fragen rund um den Religionsunterricht, konfessionelle Schulen, Erfahrungen mit Bibel und Koran im Religionsunterricht und der Vereinbarkeit von Bibel und Naturwissenschaften.

„Die Säkularisierung ist ein gutes Stück vorangegangen. Vieles ist verloren gegangen, was vor wenigen Jahren noch selbstverständlich war“, sagte Kastner. Deshalb sei Religionsunterricht enorm wichtig. „Gerade weil es Leute gibt, die auf einmal Angst vor einer 'Islamisierung' haben, ist es wichtig, dass es Wissen über unsere christlice Religion gibt“, sagte Kastner.

Rainer Oberthür, Dozent für Religionspädagogik im Bereich Grundschule am Katechetischen Institut Aachen, hatte bei der Veranstaltung in Bamberg darüber gesprochen, wie es gelingen kann, mit Kindern gemeinsam Fragen nach Sinn, Religion und Glauben zu stellen und Antworten zu finden. Oberthür bezeichnet Religionsunterricht als „Platz des Lebens“. Der Religionsunterricht sei der Ort der großen Fragen und Suche nach Antworten und der Ort der Begegnung mit der Bibel. Zudem könnten Kinder hier den sensiblen Umgang mit symbolischer Sprache erlernen. Religionsunterricht sei auch ein Ort der Gottesbegegung oder Gottesahnung. Kinder beschäftigten sich hier mit grundsätzlichen Fragen des Menschseins.

Pater Klaus Mertes referierte über „Schule und religiöse Praxis“. Der Schulleiter des Kollegs St. Blasien und Geistliche Beirat der KED wies darauf hin, dass Religionsunterricht ein Phänomen der Moderne sei. Erst seit etwa 150 Jahren gebe es Religionsunterricht. Vorher sei Religionsausübung gesellschaftliche Praxis gewesen. Mertes sagte, es sei wichtig, primären und sekundären Diskurs zu trennen: Spreche ich über Gott oder spreche ich zu Gott.

Religionsunterricht müsse Diskursfähigkeit herstellen. Dabei solle die Vernunftdimension in Beziehung zum Glaubensakt gesetzt werden. Etwas anderes sei das „beten zu“.Hier stelle sich die Frage, welche Rolle Gebet in der Schule spielen könne, sagte Mertes. Er verfolge den Ansatz, grundsätzliche Dinge zu vermitteln. Stille, Körperhaltung und Gesang seien dabei wesentliche Grundfertigkeiten, die Schüler erst einüben müssten. Dabei seien Rituale ganz wesentlich.

Die Kindergärtnerin Christina Czarnecki berichtete über ihre Praxis der Glaubensvermittlung in einer Leipziger Pfarrgemeinde. 26 Kinder kommen hier regelmäßig an zwei Tagen zu einer „Frohen Herrgottstunde“ zusammen. Der Name dieses ganztägigen religionspädagogischen Betreuungsangebotes bezeichnet traditionell die katechetischen Angebote für Vorschulkinder im Bereich der ehemaligen DDR.

Pater Klaus Mertes trug in einem weiteren Vortrag am Samstag seine Erfahrungen aus dem Religionsunterricht zum Thema „Bibel und Koran im Vergleich“ vor. Dabei gehe es auch darum zu erkennen, warum es Unterschiede gebe. So hielten Muslime an der Jungfräulichkeit Mariens fest, hielten ihn zugleich aber nicht für den Sohn Gottes. Auch verneine der Koran die Kreuzigung Jesu und wolle damit die Bibel korrigieren. Über den Vergleich gelinge es, in theologisches Denken einzuführen. Die vergleichende Betrachtung mache zudem deutlich, dass jede Religion einen Wahrheitsanspruch habe.

Zum Abschluss des Seminars berichtete Rainer Oberthür, wie „wir glaubwürdig vom Anfang erzählen“ können. Er schilderte ausführlich, wie Naturwissenschaften und Bibel miteinander vereinbart werden könnten. Anhand eines Buches zeigte Oberthür, wie Eltern und Erzieher kindgerecht vermitteln könnten, dass der Glaube an die Erschaffung der Welt und die naturwissenschaftliche Urknall- und Evolutionstheorie kein Widerspruch seien.

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news-37Sat, 29 Oct 2016 14:16:00 +0200An Schulpflicht darf nicht gerüttelt werden/aktuelles/aktuelles/detailseite/an-schulpflicht-darf-nicht-geruettelt-werdenDresden/Bamberg (28.10.2016) KED. „Der Landeselternrat Sachsen eiert rum“, sagte die Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands (KED), Marie-Theres Kastner am Samstag in Bamberg. Man könne nicht die Aussetzung der Schulpflicht wegen katastrophaler Zustände an den den sächsischen Schulen fordern „und zwei Tage später der Landesregierung zu Kreuze kriechen und sie für ein Maßnahmepaket loben, mit dem der Lehrermangel und Unterrichtsausfall nur kosmetisch angegangen wird“, sagte Kastner am Rande des Herbstseminars der KED.

Der Landeselternrat Sachsen (LER Sachsen) hatte am 24. Oktober die Aussetzung der Schulpflicht gefordert, damit Eltern, die ihre Kinder zu Hause selbst unterrichten wollen, nicht weiter juristisch verfolgt werden. Nach Ansicht des LER könne der Freistaat Sachsen seiner Verpflichtung, das Recht auf Schulbildung zu gewährleisten, nicht mehr nachkommen. Es sei nicht Aufgabe eines Landeselternrates, die Abschaffung der Schulpflicht zugunsten von Home-Schooling-Konzepten zu fordern, sagte Kastner. Dafür möge es durchaus Argumente geben. Landeselternräte seien jedoch das Gremium der Elternvertreter aller Schularten. „Stattdessen sollte der LER Sachsen sich besser für eine bessere Besoldung der sächsischen Lehrer einsetzen. Das wäre eine Möglichkeit wieder mehr junge Lehrer dazu zu bewegen, in den sächsischen Schuldienst einzutreten“, so Kastner. An der Schulpflicht dürfe nicht gerüttelt werden. Die Schulpflicht sei der Garant für Bildungsgerechtigkeit. 

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news-35Fri, 23 Sep 2016 14:12:00 +0200Jungen haben es auf ihrem Bildungsweg häufig schwerer als Mädchen./aktuelles/aktuelles/detailseite/jungen-haben-es-auf-ihrem-bildungsweg-haeufig-schwerer-als-maedchenDie Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) möchte mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen. Im Interview mit Almud Schricke spricht die Vorsitzende des Bundesverbands, Marie-Theres Kastner, über eine Männerquote in den Lehr- und Erziehungsberufen und darüber, dass es manchmal gar nicht so schwer ist, auf die besonderen Bedürfnisse von Jungen einzugehen. 

 

Lesen Sie hier das Interview aus der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln:

 

Jungen haben es auf ihrem Bildungsweg häufig schwerer als Mädchen. Die Katholische Elternschaft Deutschlands (KED) möchte mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen. Im Interview mit Almud Schricke spricht die Vorsitzende des Bundesverbands, Marie-Theres Kastner, über eine Männerquote in den Lehr- und Erziehungsberufen und darüber, dass es manchmal gar nicht so schwer ist, auf die besonderen Bedürfnisse von Jungen einzugehen.


In den letzten Jahrzehnten hat sich die Schulpolitik stark auf die Förderung von Mädchen konzentriert. Sind die Jungen dabei aus dem Blick geraten?


KASTNER: Ich glaube ja. Das Prinzip der Koedukation, also Mädchen und Jungen gleich zu erziehen, wurde ganz oben angestellt. Dass aber Jungen und Mädchen doch nicht gleich sind, hat man dabei außer Acht gelassen. In den letzten Jahren beobachten wir zunehmend eine Verschlechterung der Schulerfolge von Jungen. Mehr als 50 Prozent der Mädchen eines Jahrgangs machen heute Abitur, aber nur wenig mehr als 40 Prozent der Jungen. Die Hauptschulen werden zu fast 60 Prozent von Jungen und nur zu etwas mehr als 40 Prozent von Mädchen besucht. Auf den Förderschulen kommen auf ein Mädchen fast zwei Jungen. Lediglich in den sogenannten MINT-Fächern – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – schneiden Jungen im Durchschnitt besser ab als Mädchen.


Warum fällt es den Jungen offensichtlich so viel schwerer als den Mädchen, in der Schule zurechtzukommen?


KASTNER: Es gibt sicherlich ein ganzes Potpourri von Gründen. Man kann nicht nur die Mädchen-Förderung als Ursache nehmen. Mädchen und Jungen unterscheiden sich typischerweise in der Entwicklung voneinander. Man hat sich zu wenig Gedanken darüber gemacht, was speziell die einen und was die anderen lernen möchten, welchen Zugang sie zu den unterschiedlichen Lernstoffen haben. Jungen erschließen sich manche Dinge vollkommen anders als Mädchen, und das hat man erst sehr langsam bemerkt.


Müsste man etwas an den Lehrplänen ändern?


KASTNER: Das will ich nicht sagen. Man müsste vielleicht eher andere Methoden entwickeln und anwenden. Die Lehrpläne lassen das durchaus zu. Ein prägnantes Beispiel für wechselnde Unterrichtsstoffe ist der Sportunterricht. Da ist es leicht, auf die Bedürfnisse von Jungen einzugehen, indem man Jungen und Mädchen etwas Unterschiedliches anbietet. Mädchen neigen eher zu Einzelsportarten, während Jungen gerade im vorpubertären und pubertären Alter lieber Mannschaftssport machen. Als weiteres Beispiel könnte ich den Deutschunterricht benennen. Hier finden die Jungen leichter Zugang zu Texten über Sachtexte, die Mädchen eher über literarische Texte. Wir kämen viel weiter, wenn die Schulen, geleitet von solchen Erkenntnissen, intensiver überlegen würden, was Jungen und Mädchen besonders gut können und was sie motiviert. Dabei geht es der KED nicht um den Spaßfaktor in der Schule. Schule hat immer etwas mit Lernen und Anstrengung zu tun, aber das könnte man durch eine motivierende Methodik günstiger gestalten.


Gibt es über die Methoden hinaus weitere Fördermaßnahmen für Jungen?


KASTNER: Man muss mit den Jungen vielleicht auch ein bisschen mehr Geduld haben, weil die Entwicklung bei den Jungen einfach anders läuft. Deshalb haben wir auch noch andere Forderungen in den Raum gestellt. So fordern wir mehr Flexibilität beim Einschulungsalter. Wir fordern eine Männerquote von 40 Prozent bis zum Jahr 2025 in den Lehr- und Erziehungsberufen in allen Stufen und Einrichtungen. Diese Forderung ist uns besonders wichtig, da es in den Lehrerkollegien der Schulen eine große Verweiblichung gibt. In den Grundschulen arbeiten noch weniger Männer als in den Kindergärten. Aber auch in den weiterführenden Schulen unterrichten immer mehr Lehrerinnen. Über alle Schulformen gerechnet sind mehr als 70 Prozent aller Menschen in Lehr- und Erziehungsberufen Frauen. Das heißt nicht, dass sie das schlechter machen. Aber Jungen benötigen beim Heranwachsen auch erwachsene männliche Bezugspersonen. In unserer Gesellschaft gibt es eine hohe Zahl von Alleinerziehenden, von denen der überwiegende Prozentsatz Frauen sind. Jungs wollen sich auch mal an anderen reiben, und sie brauchen Vorbilder. Das ist der Punkt, warum es ihnen manchmal an Jungenschulen oder mit einem männlichen Erzieher ein bisschen besser geht.


Wie wollen Sie diese Männerquote erreichen?


KASTNER: Beispielsweise als Pendant zu den sogenannten „Girls‘ Days“ könnten über „Boys‘ Days“ den Jungen typisch weibliche Berufe nähergebracht werden. Damit sollen sie überhaupt mal auf die Idee kommen, dass es Spaß macht, mit Kindern umzugehen und Kindern etwas beizubringen – ob in Kindergarten oder Schule. Wichtig wäre für uns eine bessere gesellschaftliche Anerkennung für Lehrer. Der frühere Bundeskanzler Schröder hat einmal gesagt, dass Lehrer alle „faule Säcke“ seien. Dieser Satz wirkt immer noch. Wir müssen das Berufsbild des Lehrers dringend verbessern. Das heißt nicht, dass Lehrer unantastbare Persönlichkeiten sind; auch sie können Fehler machen. Aber es ist wichtig, respektvoll miteinander umzugehen. Das bezieht sich sowohl auf die Kinder als auch auf die Eltern. Ich kenne viele Lehrer, die eine unheimliche Begeisterung an der Arbeit haben, die sich für ihre Kinder einsetzen. Das wird viel zu wenig gewürdigt. Lehrer dürfen nicht ständig das Gefühl haben, mit dem Rücken an der Wand zu stehen. Das wäre schon mal ganz wichtig – von einer attraktiveren Bezahlung ganz abgesehen. So können wir uns gut vorstellen, dass es mehr Bewerbungen für Schulleiterstellen vor allem im Grundschulbereich gäbe, wenn die Mehrarbeit der Stelleninhaber auch einen gerechten Niederschlag in der Bezahlung finden würde.


Brauchen wir mehr Schulen nur für Jungen?


KASTNER: Ich betone es noch einmal: Die KED ist nicht gegen Koedukation. Wenn Jungenschulen gegründet werden sollen, dann wären Genehmigungen gut und richtig. Aber auf keinen Fall sollten noch mehr Jungenschulen in koedukative Schulen umgewandelt werden. Wir müssen in den Kollegien das Bewusstsein dafür schaffen, dass man sich auch im Rahmen der Koedukation über Jungenförderung Gedanken machen und man methodisch anders vorgehen kann, vielleicht indem man einmal getrennte Projekte oder phasenweise getrennten Unterricht für Jungen und Mädchen anbietet.


Was können Eltern tun, um ihren Jungen den Schulalltag zu erleichtern?


KASTNER: Es gibt im Bereich der Elternmitwirkung vielfältige Möglichkeiten, dieses Thema beispielsweise in Fachkonferenzen, Klassenkonferenzen und Schulkonferenzen anzuschneiden. Wir als Verband sind auch dabei behilflich, Referenten für Eltern- oder Lehrerabende zu suchen. Wichtig ist, dass man sich austauscht und gemeinsam darauf verständigt, was man tut oder was nicht. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass es Kindern besonders gut geht, wenn alle, die Kinder erziehen, an einem Strang ziehen und in eine Richtung gehen.


www.katholische-elternschaft.de


 

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news-33Fri, 23 Sep 2016 14:10:00 +0200Das Clara-Fey-Gymnasium hat das Konzept der Bi-Edukation entwickelt/aktuelles/aktuelles/detailseite/das-clara-fey-gymnasium-hat-das-konzept-der-bi-edukation-entwickeltGetrennt – zusammen“ – so bezeichnet Schulleiterin Birgit Heinen das von ihr entwickelte Konzept der Bi-Edukation am erzbischöflichen Clara-Fey-Gymnasium in Bonn-Bad Godesberg. Mit dem Schuljahr 2008/2009 wurde an der bis dahin reinen Mädchenschule die erste Jungenklasse eingerichtet und damit auch das Konzept der Bi-Edukation eingeführt: Mädchen und Jungen werden in der gesamten Sekundarstufe I, das heißt in den Jahrgangsstufen 5 bis 9, getrennt voneinander unterrichtet. Erst in der Oberstufe findet der Unterricht in gemeinsamen Kursen statt.


Als Schülerin besuchte Birgit Heinen eine katholische Mädchenschule in Münster, als Lehrerin unterrichtete sie sowohl an monoedukativen als auch an koedukativen Schulen und beobachtete dabei die unterschiedliche Entwicklung und das Lernverhalten von Mädchen und Jungen. Vor diesem Hintergrund entwickelte sie die Idee der Bi-Edukation, um Mädchen und Jungen gleichermaßen zu fördern. Der damalige Generalvikar Dr. Dominikus Schwaderlapp genehmigte die Einführung des Konzepts, auf das sich das Lehrerkollegium mit Fortbildungen intensiv vorbereitete. „Wir möchten die Talente, die Gott uns geschenkt hat, möglichst gut entfalten“, sagt Heinen. „Da muss man als Pädagoge genau hinschauen.“


Mädchen beispielsweise könnten schon sehr früh gut zusammenarbeiten, während Gruppenarbeit bei Jungen in diesem Alter nicht zielführend sei. „Wenn Sie Jungs in solche Muster hineinzwängen, werden die aggressiv.“ Durch den getrennten Unterricht könnten die Lehrerinnen und Lehrer die Entwicklungsphasen von Mädchen und Jungen besser berücksichtigen und auf die unterschiedlichen Lernbedürfnisse und Interessen eingehen, erklärt Heinen. Und innerhalb einer Klasse müssten Aufgaben und Pflichten von beiden Geschlechtern übernommen werden. „In der Pubertät, einer Phase, in der Kinder sich besonders stark entwickeln, bekommen Mädchen und Jungen Zutrauen zu ihren Fähigkeiten“, sagt Heinen.


Das Lehrerkollegium – das zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen besteht – unterrichtet sowohl in Mädchen- als auch in Jungenklassen. Die Klassenleiterteams bestehen jedoch aus mindestens einem Mann. „Jungen brauchen Identifikationsfiguren und Vorbilder“, sagt Heinen. Ihre Pausen verbringen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam, und auch Aktivitäten außerhalb des Unterrichts richten sich an beide Geschlechter: Gemeinsam nehmen Jungen und Mädchen an Gottesdiensten und Arbeitsgemeinschaften teil – auch an der Tanz-AG, bei der einige wenige Jungen mitmachen, während an der Kunst-AG überwiegend Jungen teilnehmen.


Mittlerweile findet das Modell Nachahmer in anderen Bistümern. In diesem Jahr machte die erste Jungenklasse ihr Abitur. „Sie haben die Klassengemeinschaft als Jungen sehr geschätzt und sind darin gewachsen“, so Heinen. Auch eine wissenschaftliche Untersuchung habe ergeben, dass sich die Mädchen und Jungen in den getrennten Gruppen sehr wohl fühlten. Und auch ihr Selbstbewusstsein sei im Vergleich zu Mädchen und Jungen an gemischten Schulen größer. Die Chance, Freunde und Unterstützer zu finden, sei in monoedukativen Gruppen besser, so Heinen. „Durch Bi-Edukation verbreitert man die Möglichkeiten – sowohl der Jungen als auch der Mädchen.“

 

Artikel aus der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln.

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news-31Tue, 23 Aug 2016 00:00:00 +0200Flexible Kita-Öffnungszeiten sind kein Freibrief für permanente Betreuung/aktuelles/aktuelles/detailseite/flexible-kita-oeffnungszeiten-sind-kein-freibrief-fuer-permanente-betreuungBonn (04.08.2016) ked Die Vorsitzende der Katholischen Elternschaft Deutschlands/KED, Marie-Theres Kastner MdL a.D., begrüßt die Initiative des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „KitaPlus: Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist“, die für dieses Jahr die Einbeziehung von 300 Kitas anstrebt. Es ist für junge Familien, insbesondere diejenigen, die keine Großeltern oder Verwandten vor Ort haben, wichtig, dass qualitativ gute Betreuungs-einrichtungen zur Verfügung stehen, die mit flexibel ausgerichteten Öffnungszeiten auf die Alltagssituation heutiger Eltern eingehen.

Die KED-Vorsitzende weist jedoch darauf hin, dass eine Flexibilisierung der Öffnungszeiten nicht bedeutet, dass die Einrichtungen für das eigene Kind permanent geöffnet sind. Die Betreuungszeiten müssen im Einklang mit dem Kindeswohl und den beruflichen Arbeitszeiten gesehen werden. Eltern übernehmen eine hohe Verantwortung dafür, dass  sie ihren Kindern nicht unnötig lange Zeiten einer außerhäuslichen Betreuung zumuten.

Dass hohe Maßstäbe an die Qualifikation in KitaPlus-tätigem Personals gestellt  werden, bildet für die KED eine Grundvoraussetzung für das Gelingen dieser Initiative.  

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news-29Tue, 23 Oct 2012 13:52:00 +0200Bundes-KED stellt sich für die Zukunft auf/aktuelles/aktuelles/detailseite/bundes-ked-stellt-sich-fuer-die-zukunft-aufWie Eltern bei der Erziehung und Bildung ihrer Kinder und bei der Mitwirkung in Kita und Schule aber auch in der Bildungspolitik besser unterstützt werden können, dieser Frage gingen rund 30 Elternvertreterinnen und Elternvertreter bei der diesjährigen KED-Multiplikatorenschulung nach, die vom 22. bis 23. Oktober 2012 in im Priesterseminar in Osnabrück stattfand. Unternehmensberaterin Miriam Becki hat das Wochenende zusammen mit der KED-Bundesvorsitzenden, Marie-Theres Kastner, fachlich begleitet. Gemeinsam wurden beeindruckende Ergebnisse zur Verbesserung der Informations- und Lobbyarbeit, der praktischen Hilfe, der Netzwerkarbeit und der Qualifizierung für Eltern erarbeitet.

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