Klarstellung zur Notwendigkeit pädagogischer Konzepte

Themenbild: Lehrer im Unterricht.

Warendorf. (ked) "Da bin ich gründlich missverstanden worden bei meiner Erklärung ‘Nicht nur die Politik muss liefern‘ vom 05.01.2021", sagte die Bundesvorsitzende der Katholischen Elternschaft, Marie-Theres Kastner, heute in Warendorf. "Ich wollte nicht unsere Lehrerinnen und Lehrer kritisieren und deren Arbeitseinsatz in diesen uns alle so belastenden Zeiten beanstanden. Dazu kenne ich viel zu viele, die alles geben, die sich um jeden Schüler, jede Schülerin kümmern, die sich mit neuen Unterrichtsmaterialien und -methoden vertraut machen. Ihnen gebührt unser aller Respekt. Wenn sich da jemand verletzt fühlt, dann tut mir das leid.“, so Marie-Theres Kastner.


"Meine Kritik richtete sich an die Lehrerverbände und -gewerkschaften. Es ist sicherlich die Aufgabe der Standesvertretungen, für gute Arbeitsbedingungen zu sorgen. Dazu gehören Unterrichtsbedingungen, finanzielle Fragen, die Ausstattung mit Unterrichtsmaterialien und einiges mehr. Vielen dieser Forderungen stimmen wir als Elternverband ja auch zu. Hierzu gab es viele Stellungnahmen seitens der Verbände und Gewerkschaften in den letzten Wochen und Monaten. Sie waren durchgängig ablehnend gegen alle politischen Entscheidungen. Der allgemeine Betrachter hatte nicht das Gefühl, dass Schule in ihrer ganzheitlichen Ausrichtung wahrgenommen wurde, sondern nur in Teilaspekten. Vermisst wurden Überlegungen, wie man die neue Situation pädagogisch in den Griff bekommen könnte. Es hakte ja nicht nur bei der Technik. Es wäre doch gut, wenn den Lehrkräften vor Ort mit Konzepten, Beispielsammlungen, Fortbildungen und Ähnlichem die Arbeit leichter gemacht würde. Da könnten doch gelernte Pädagogen die Stellen im Ministerium unterstützen, damit man einfach schneller vorankommt.", erläuterte die Bundesvorsitzende.

 

In solchen Zeiten wie diesen ist es doch im Sinne unserer Kinder und Jugendlichen wichtig, dass alles getan wird, dass sie durch eine gute Schulzeit einen positiven Start ins Leben haben.

 

14.01.2021

Foto:  Pixabay steveriot1